War Requiem
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Requiem von Benjamin Britten
Opera Main stage
©ENO, Richard Hubert Smith
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©ENO, Richard Hubert Smith
©ENO, Richard Hubert Smith
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Wolfgang Tillmans
Nasir Mazhar
Charles Balfour
Nicky Moffat
Wolfgang Tillmans
Nasir Mazhar
Charles Balfour
Nicky Moffat
Wolfgang Tillmans
Nasir Mazhar
Charles Balfour
Nicky Moffat
Wolfgang Tillmans
Nasir Mazhar
Charles Balfour
Nicky Moffat
Wolfgang Tillmans
Nasir Mazhar
Charles Balfour
Nicky Moffat
Wolfgang Tillmans
Nasir Mazhar
Charles Balfour
Nicky Moffat
War Requiem, Op. 66
Text based on the Missa pro Defunctis and poems by Wilfred Owen
First performed on May 30, 1962, at Coventry Cathedral
Premiere at English National Opera on 16 November 2018
Premiere at Deutsche Oper Berlin on 18 June 2027
Text based on the Missa pro Defunctis and poems by Wilfred Owen
First performed on May 30, 1962, at Coventry Cathedral
Premiere at English National Opera on 16 November 2018
Premiere at Deutsche Oper Berlin on 18 June 2027
«Ich bin der Feind, den du getötet hast, mein Freund», schreibt ein englischer Leutnant 1918 an der nordfranzösischen Front. Am Tag des Waffenstillstands fällt Wilfred Owen mit 25 Jahren. Totenglocke und Friedensgeläut überlagern sich – ihr Echo klingt in Benjamin Brittens War Requiem nach: einem antimilitaristischen, antinationalistischen Monument des Gedenkens, der kollektiven Trauer und des persönlichen Verlustes. Gezeichnet von der Gewalt zweier Weltkriege wurde das Werk 1962 zur Feier des Wiederaufbaus der Coventry Cathedral uraufgeführt. Wie dort die Ruine in die neue Architektur integriert ist, durchbrechen auch Owens Gedichte den Ablauf der lateinischen Totenmesse. Brittens Vertonung schöpft aus dem emotionalen Kraftfeld der Requiemstradition und bringt jene Menschenkenntnis ein, die ihn als Opernkomponisten auszeichnet. War Requiem steht für Pazifismus als künstlerische Haltung und hat in unserer politischen Gegenwart leider nicht an Bedeutung verloren. Für Frieden tritt auch die international beachtete Produktion aus London – dort zur Erinnerung an das Ende des 1. Weltkriegs 2018 kreiert – ein, die auf Einladung der Deutschen Oper Berlin vom künstlerischen Team um Regisseur Daniel Kramer und Fotograf Wolfgang Tillmans neu einstudiert wird. In der Inszenierung verbindet sich Kramers poetisch-kraftvolle Körperarbeit mit dem unkonventionellen, weltzugewandten Blick von Star-Fotograf Tillmans, der hiermit sein Operndebüt in Berlin gibt. Beide schaffen zeitlose Situationen, in denen Trauma und Trost, Masse und Intimität wohnen. Fotografische Momentaufnahmen bekränzen den Raum, scheinen selbst zu beobachten, gerinnen zu lautlosen Landschaften. Im Zeichen der künstlerischen Begegnung sollten die Solopartien bei der Uraufführung von einer russischen Sopranistin, einem britischen Tenor und einem deutschen Bariton gesungen werden. Im letzten Moment verhinderte die sowjetische Regierung die Teilnahme ihrer Star-Sopranistin. Nun soll diese symbolische Besetzung unter musikalischer Leitung des Britten-Kenners Sir Donald Runnicles mit Elena Tsallagova, Nicky Spence und Björn Bürger realisiert werden.
Introduction Jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts
Language In lateinischer und englischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Language In Latin and English with German and English surtitles
Duration ca. 1 Stunde 30 Minuten / Keine Pause
Duration approx. 90 minutes / no interval
Age recommendation ab 14 Jahren
Age recommendation from age 14
Co-production Diese Inszenierung wurde ursprünglich von der English National Opera und dem National Performing Arts Center (Taiwan) entwickelt. Mit großzügiger Unterstützung von: International Music and Art Foundation, Dr. Manfred Semmer und Dr. Karlheinz Knauthe, Arend und Brigitte Oetker, Stiftung für die Deutsche Oper Berlin. Präsentiert von radio3, TAZ und WALL
Co-production This production was originally created by English National Opera and National Performing Arts Center (Taiwan). With generous support from: International Music and Art Foundation, Dr Manfred Semmer and Dr Karlheinz Knauthe, Arend and Brigitte Oetker, Stiftung für die Deutsche Oper Berlin. Presented by radio3, TAZ and WALL
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