Aleksandra Kurzak

Aleksandra Kurzak

Die in Polen geborene Sopranistin Aleksandra Kurzak begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von 7 Jahren mit Violine und Klavier. Sie studierte Gesang an den Konservatorien in Breslau und Hamburg und gab ihr Operndebüt mit 21 Jahren als Susanna / Le nozze di Figaro am Breslauer Opernhaus. Kurzak ist Preisträgerin von Gesangswettbewerben in Warschau, Barcelona, Helsinki und Kanton. Sie promovierte 2009 in Musik und wurde 2021 zur Professorin ernannt. Zwischen 2001 und 2007 war Kurzak Mitglied des Ensembles der Hamburgischen Staatsoper, wo sie bereits viele Partien, die für ihre Zukunft relevant werden sollten, interpretierte, darunter Königin der Nacht / Die Zauberflöte, Blonde / Die Entführung aus dem Serail, Susanna, Servilia / La clemenca di Tito, Marzelline / Fidelio, Ännchen / Der Freischütz, Gilda / Rigoletto, Adèle / Die Fledermaus, Magd / Powder her Face, Musetta / La bohème, Cleopatra / Giulio Cesare, Fiorilla / Il turco in Italia und Marie / La Fille du régiment. Kürzlich kehrte sie als Desdemona / Otello an ihre erste große Wirkungsstätte zurück. 2004 gab sie an der Metropolitan Opera ihr Hausdebüt als Olympia / Les Contes d'Hoffmann und war daraufhin dort als Blonde, Gilda, Gretel, Adina / L’elisir d’amore, Nedda / Pagliacci, Micaëla / Carmen, Violetta / La traviata, Tosca, Musetta, Butterfly und Liù / Turandot zu erleben. Ebenfalls 2004 debütierte sie am Royal Opera House Covent Garden als Aspasia / Mitridate und blickt seitdem ebenfalls auf eine enge Zusammenarbeit mit diesem Opernhaus zurück – so sang sie dort u. a. Norina / Don Pasquale, Adina, Susanna, Matilde di Shabran und trat dort zuletzt als Fiorilla, Rosina / Il barbiere di Siviglia, Gilda, Lucia di Lammermoor, Liù, Violetta, Nedda und Santuzza / Cavalleria rusticana in Erscheinung. An der Scala di Milano debütierte sie 2010 als Gilda und kehrte als Susanna und Adele / Le Comte Ory dorthin zurück. Heute ist Aleksandra Kurzak zu Hause an allen renommierten Bühnen der Welt, um nur einige ihrer Wirkungsstätten und weiteren Partien aufzuzählen: die Opernhäuser von Rom, Valencia, die Staatsoper Unter den Linden (auch Elisabetta / Don Carlo), die San Francisco Opera, das Théâtre du Capitole Toulouse, die Bayerische Staatsoper München (auch Rachel / La Juive), die Wiener Staatsoper, das Teatro Real Madrid, die Lyric Opera of Chicago, die Salzburger Festspiele (auch Donna Anna / Don Giovanni), die Arena di Verona (Aida), die Los Angeles Opera (Fiordiligi / Così fan tutte), das Gran Teatre del Liceu (auch Adriana Lecouvreur), die Nationaloper Warschau, das Teatro La Fenice, das Opernhaus Zürich, die Opéra national de Paris (auch Alice Ford / Falstaff und Vitellia / La clemenza di Tito), die Opéra de Monte-Carlo (auch Luisa Miller), die Chorégies d’Orange und das Grand Théâtre de Genève (Fedora). Engagements der Saison 25/26 führten sie u. a. als Tosca nach London, Dresden, Berlin und Athen, als Aida nach Paris, Monte-Carlo und Verona, als Mimì nach Berlin und New York, als Adriana Lecouvreur nach Neapel, als Liù zum Puccini-Festival und mit ihrem Rollendebüt als Turandot nach Florida. Aleksandra Kurzak ist Exklusivkünstlerin bei Decca und Sony Classical und hat auch Aufnahmen für Deutsche Grammophon, Warner und Aparté gemacht. An der Deutschen Oper Berlin war sie bereits als Violetta, als Adina und als Nedda zu erleben.

Spielplan

So 6.9.26 Sa 12.9.26 Di 22.9.26 Di 29.9.26 Sa 26.6.27 Mi 30.6.27 Sa 3.7.27

In Produktionen wie