Junge Deutsche Oper

Eine liegende Katze mit einem zum Notenschlüssel geformten Schwan

Interesse an Musiktheater ist keine Frage des Alters, sondern der Neugier und Aufgeschlossenheit! Als Junge Deutsche Oper öffnen wir Türen hinter die Kulissen und in Proben, bauen spielerisch und kreativ Schwellen ab und machen das Haus zu einem Gestaltungsraum für alle, die Spaß daran haben, zu hören, zu spielen und Klänge zu erschaffen: Kinder, Jugendliche, Familien, junge Erwachsene und alle, die neugierig genug geblieben sind, um bei uns etwas Neues zu entdecken und auszuprobieren.

Mit der Spielzeit 26/27 und der neuen Intendanz von Aviel Cahn und seinem Team setzt die Deutsche Oper Berlin neue Impulse: Die Oper wird zu einem Ort der Begegnung und des Dialoges, in dem Tradition auf radikale Gegenwart trifft. Die Junge Deutsche Oper leistet dazu einen entscheidenden Beitrag, indem sie Räume schafft, um Musiktheater altersgerecht kennenzulernen und sinnlich zu erfahren. Dafür bauen wir auf dem Fundament auf, das sich bewährt hat, und führen beliebte Angebote weiter. Zugleich wollen wir unser Angebot aber auch erweitern, um noch mehr Zugänge und Möglichkeiten der Beteiligung und Mitgestaltung für alle Altersgruppen zu schaffen. Denn jung sind nicht nur Babys, Klein- und Grundschulkinder oder Jugendliche in den Kontexten Familie, Kita und Schule, sondern auch alle (jungen) Erwachsenen, für die ein Opernbesuch etwas Neues ist und für die der Blick hinter die Kulissen und kreativen Prozesse neue Welten eröffnet.

In diesem Sinne freuen wir uns besonders auf unser erstes großes Community-Projekt, mit dem wir uns ganz direkt mit dem Charlottenburger Kiez vernetzen wollen. «Du wirst nichts hören: du wirst alles hören.» Unter diesem Motto, das von John Cage stammt, öffnen wir zum Abschluss der neuen Spielzeit das Opernhaus als einen Ort der Gleichzeitigkeit, an dem alle – wirklich alle! – eingeladen sind, zu Akteur*innen in John Cages Music Circus zu werden. Unter der Gesamtleitung von Titus Engel kommen zu den professionellen Musiker*innen und Sänger*innen der Deutschen Oper Berlin Chöre, Ensembles und Einzelpersonen dazu, um in einem großen Musik-Happening vor und im Opernhaus zu einem einzigen Klangkörper zu verschmelzen!

Mit Unterstützung von

 

 

Ein Zirkus der Möglichkeiten – oder: Wie klingt Demokratie?
Zwei fröhliche Katzenköpfe bilden das System zweier Achtelnoten

 

1967 hat John Cage den Music Circus erfunden – ein musikalisches «Happening», bei dem beliebig viele Künstler*innen gleichzeitig an einem Ort auftreten. Eine anarchische Gemeinschaftskomposition, in der niemand dirigiert und nichts im Vordergrund steht. Das Publikum entscheidet selbst, wohin es lauscht, wohin es sich bewegt. «Einfach so viele Dinge wie möglich gleichzeitig geschehen lassen», schrieb Cage. Keine Hierarchie. Kein festgelegtes Ergebnis. Was entsteht, wenn alle gleichzeitig spielen? Ein Zirkus der Möglichkeiten – oder: Wie klingt Demokratie? 

Titus Engel bringt Laienmusiker*innen und Profis der Deutschen  Oper Berlin zusammen, um dieses radikale Experiment zu wagen. Alle können kommen und das singen oder spielen, was sie bereits im Repertoire haben. Es muss nichts Neues dafür geprobt oder gelernt werden. Jede*r bringt das eigene musikalische Material mit! 

Wer kann mitmachen?
Alle! Einzelpersonen und Musiker*innen aller Genres, Kinder-, Jugend- und Erwachsenen-Chöre sowie Ensembles jeder Musikrichtung, (Jugend)Bands, kurz: jede*r. 

Wo kann ich mich anmelden?
Anmeldung über: community@deutscheoperberlin.de

Kann ich spontan dazukommen?
Ja, auch eine spontane Teilnahme ist möglich. Eine vorherige Anmeldung hilft uns jedoch, Absprachen im Vorhinein zu teilen.

 

In 80 Tagen um die Welt

Familienoper (ab 7 Jahren) von Jonathan Dove

Eine Uhr auf Rädern und mit Zylinder fährt rasant nach rechts.

Max liest für sein Leben gern. Nun hat ihn ein Buch gefangengenommen, das vor über 150 Jahren geschrieben wurde: In 80 Tagen um die Welt von Jules Verne. Nicht mal seine Freundin Josi kann Max vom Lesen abhalten, obwohl sie findet, er könne sich nicht immer auf den Dachboden in seine eigene Welt verkriechen; schließlich ist die Realität aufregend genug, lieber soll er mit ihr auf die wichtige Demo kommen! Max jedoch vertieft sich so sehr in sein Buch, dass die Figuren daraus plötzlich lebendig werden und er selbst eine zentrale Rolle in der Geschichte übernimmt: Phileas Fogg, der exzentrische englische Gentleman, macht Max zu seinem Diener. Die Hälfte seines Vermögens hat Fogg darauf gesetzt, dass er es schafft, die Welt in 80 Tagen zu umrunden; was heute natürlich kein Problem mehr darstellt, war vor 150 Jahren eine echte Herausforderung. Und so erlebt Max, der nun Passepartout heißt, gemeinsam mit Fogg eine abenteuerliche Reise in die Vergangenheit – und zu den ägyptischen Pyramiden, nach Indien, Hongkong und schließlich nach Amerika, mal mit dem Zug, mal mit dem Schiff, mal auf Elefanten reitend… Verfolgt werden sie dabei vom Kriminalbeamten Fix, der Fogg für einen gesuchten Bankräuber hält und ihm dicht auf den Fersen ist. Aber zum Glück hat Fogg tatkräftige Unterstützung nicht nur von Max alias Passepartetout, sondern auch von Aouda, die sehr klug ist und gleichzeitig dafür sorgt, dass der immer kühle und beherrschte Fogg auf einmal Gefühle zeigt… Der englische Komponist Jonathan Dove ließ sich von diesem weltbekannten, mehrfach verfilmten Stoff zu einer weltumspannenden Musik inspirieren.

Das Libretto schrieb Peter Lund, der auch die Regie übernommen hat. Entstanden ist eine temporeiche Familienoper, die mit einem neuen, augenzwinkernden Blick auf eine faszinierende Geschichte schaut. Wir freuen uns, mit dieser Produktion erneut eine Familienoper auf der großen Bühne der Deutschen Oper Berlin präsentieren zu können.

Hamed & Sherifa

Musiktheater für Kinder (ab 7 Jahren) von Zad Moultaka

Ein Königspaar mit üppigem Haar schaut nach links

Wie wäre es, wenn es keine Ungerechtigkeiten mehr gäbe auf der Welt? Wenn wir die Machtstrukturen, durch die Menschen unterdrückt werden, überwunden hätten? Wenn niemand mehr die Erde zerstören und endlich Frieden herrschen würde? Und alle so leben und lieben könnten, wie sie wollen?

Das Märchen von König Hamed und Prinzessin Sherifa erzählt von einer anderen Zeit. Damals wurden Männer und Frauen meist in Schubladen gesteckt, in denen sie dann bitteschön auch bleiben sollten. Die meisten Menschen dachten, alle Frauen liebten Rosa und weiche Stoffe und tratschten den ganzen Tag, und Männer mochten Krieg und scharfe Gewürze und würden sich nie waschen. Erst als Prinzessin Sherifa sich als Mann verkleidete und König Hamed besuchte, der aus Wut alle Frauen aus seinem Reich verbannt hatte, gerieten diese Gewissheiten plötzlich durcheinander. König Hamed begann sich zu wundern: Sind wirklich nur Männer stark und lieben Fußball? Könnten Mut und Ehre vielleicht auch Frauensache sein? Haben vielleicht auch Männer weiche Haut und sanfte Lippen? Und lässt sich die Liebe wirklich in Schubladen stecken? Gibt es vielleicht noch weitere Geschlechter? Warum müssen wir alles in zwei Kategorien verpacken, und wer hat das eigentlich entschieden?

Ausnahmekünstler*in Heinrich Horwitz erzählt die Familienoper Hamed & Sherifa des libanesischen Komponisten Zad Moultaka als Rückblick aus einer utopischen Zukunft – also aus einer Zeit, in der alle Lebens- und Liebesformen möglich und akzeptiert sind. Eine Zeit auch, in der alle Grenzen überwunden sind, auch die zwischen Zuschauerraum und Bühne, so dass am Schluss der Aufführung alle großen und kleinen Zuschauer*innen Teil einer einzigen bunten Gemeinschaft werden.

 

«Spirit is released by setting things in vibration.» (John Cage)
Eine Flöte wandert über den Boden, über ihr eine dicke Gewitterwolke

Die Junge Deutsche Oper setzt ihre partizipative und inklusive Arbeit fort. Kinder- und Jugendliche mit und ohne Behinderungen entwickeln gemeinsam ein Musiktheaterstück und entdecken dabei ihre persönlichen und individuellen Ausdrucksformen. Die Oper wird zum Handlungsraum für die Themen junger Menschen, die sie hier mit künstlerischen Mitteln auf die Bühne bringen können. Welche Musik braucht die Welt? Welche brauche ich – und welche braucht unsere Gesellschaft?

Ausgehend von diesen Fragen, die von John Cage beeinflusst sind, der uns in dieser Spielzeit auch an anderen Stellen im Programm der Deutschen Oper Berlin begegnet, entwickeln Kinder und Jugendliche zwischen 9 – 18 Jahren unter künstlerisch-pädagogischer Anleitung ein eigenes Musiktheaterstück. Im Zentrum stehen Teilhabe, Selbstwirksamkeit und künstlerische Vielfalt: Jede*r kommt mit dem, was er*sie hat – mit Stimme, Instrument, Bewegung, Geräusch, Idee oder Erfahrung.

Ein zentrales Motiv innerhalb dieses Projekts ist der Vorgang der «Schwingung» – im Sinne von innerer, äußerer und gesellschaftlicher Bewegung. Die Projektbeteiligten setzen sich mit der Frage auseinander, was sie emotional berührt, was sie körperlich in Bewegung bringt und welche akustischen Umgebungen und Eindrücke sie täglich begleiten. Diese individuellen Erfahrungen werden zu Ausgangsmaterial für Klangexperimente, Szenenentwicklungen und choreografische Prozesse. Der Begriff «Klang» wird dabei bewusst weit gefasst: Stimme, Körper, Objekte, Alltagsgegenstände, Umgebungsgeräusche und Instrumente werden gleichwertig eingesetzt – ganz im Sinne von John Cage.

Gleichzeitig ist das Projekt auch ein Raum, um Wünsche, Bedürfnisse und Forderungen an die Welt und Gesellschaft zu stellen: Was können wir diesen Zeiten der «Unruhe» mit Musik (oder Stille) entgegensetzen? Wie kann ich gut auf mich selbst und meine Bedürfnisse hören? Welche Botschaft soll meine Musik ausdrücken? Wie kann uns Musik nochmal auf andere Weise bewegen und helfen? Welche Musik braucht die Welt heute und in Zukunft?

Eine Maus reitet auf einer Trompete

In wöchentlichen Proben kommen die Kinder und Jugendlichen zwischen Januar und Juni 2027 gemeinsam in ein Hören, Experimentieren, Kreieren und Arbeiten nach Methoden von Cage oder der Community Music. Im Verlauf des Projekts werden die Gruppen zunehmend miteinander vernetzt und die unterschiedlichen Erfahrungswelten, Ausdrucks- und Sichtweisen werden bewusst als künstlerische Ressource genutzt und fließen in gemeinsame Abschlussaufführungen in der Tischlerei im Juni 2027 ein.

Am Ende entsteht ein junges Musiktheater, das vielleicht ganz nach Cage dem Zufall überlassen ist, mehr einem Happening ähnelt oder einer Partitur nach festgelegten Prinzipien und Regeln folgt. 

Projekt in Planung, vorausgesetzt einer Förderung

Unterstützt von 
 

 

Oper wird am greifbarsten, indem man sie vor Ort erlebt und spürt. Zudem bieten die unterschiedlichen Opernstoffe die Möglichkeit, interdisziplinär Themen zu behandeln und über die Form des Musiktheaters andere Perspektiven auf gesellschaftliche oder historische Auseinandersetzungen einzunehmen. Bei uns gibt es verschiedene Vermittlungsformate für Schulklassen, die passend für jede Altersstufe an das Genre und seine Besonderheit heranführen. Lehrkräfte haben die Möglichkeit, musiktheaterpädagogische Methoden bei uns kennenzulernen oder zu erweitern.

TUSCH – Theater & Schule

Ein wichtiger Kooperationspartner in der Stadt ist TUSCH – Theater & Schule. Alle drei Jahre gehen wir eine neue Kooperation mit einer Berliner Schule ein. Das bedeutet einen intensiven Austausch der Partnerschule mit der Deutschen Oper. Aktuell pflegen wir eine Kooperation mit dem Herder-Gymnasium in Berlin Westend. In der Spielzeit 26/27 wollen wir ausgehend von der Produktion Good Vibes Only eine künstlerische Auseinandersetzung mit Jugendlichen anregen, die das exzessive Konsumieren von Internet-Inhalten behandelt und daraus mit den beteiligten Schüler*innen eine eigene kleine Musiktheaterperformance entwickelt.

Hausführungen

für alle Klassenstufen ermöglichen es, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Hier warten die gigantischen Bühnenbilder auf ihren Auftritt! Auch könnt ihr selbst einmal die große Bühne betreten, auf der Opernsänger*innen ihre Arien schmettern, in den Orchestergraben gucken und erfahren, wie sich die Bühnenarbeiter*innen, die Requisite und andere Abteilungen auf eine Vorstellung vorbereiten. Führungen für Schulklassen dauern 60 – 90 Minuten, für Kitagruppen ca. 30 Minuten.

Eine kleine Maus spielt Querflöte

Opernworkshops

sind für alle Klassenstufen eine ideale Vorbereitung auf den Opernbesuch. Wer ist in wen verliebt? Endet die Geschichte mit einem Happy End oder dem Tod? Was hat sich das Regieteam bei der Umsetzung gedacht? Und wie läuft so ein Opernbesuch überhaupt ab? Wir bieten zu fast allen Inszenierungen vor- oder nachbereitende Workshops an, die Schulgruppen in Verbindung mit einem Opernbesuch kostenfrei buchen können.

Auch für die Kinderopern In 80 Tagen um die Welt (auf der großen Bühne im Dezember 2026 und April 2027) und Hamed & Sherifa (in der Tischlerei im Mai 2027) bieten wir Workshops in Vor- oder Nachbereitung auf den Opernbesuch an.

Darüber hinaus haben wir weitere spielerische Workshopformate für jüngere Klassen oder inklusive Gruppen, die einen ersten Eindruck davon geben, was Musiktheater überhaupt ist und was die Kunstform Oper ausmacht.

Probenbesuche

auf der großen Bühne, im Orchesterprobensaal oder Instrumentenvorstellungen vermitteln einen besonders lebhaften und unmittelbaren Eindruck von der Arbeit der Musiker*innen an einem Opernhaus. Im Orchesterprobensaal überträgt sich die Arbeit der Musiker*innen besonders intensiv. Ihr wollt mal ein Instrument selbst ausprobieren? ... Auch das ist bei uns möglich!

Kosten und Buchung der Workshops

Workshops und Hausführungen in Zusammenhang mit einem Vorstellungsbesuch sind kostenfrei. Workshopformate ohne Vorstellungsbesuch sowie Instrumentenvorstellungen kosten € 5,00 pro Person.

Die Termine werden individuell vereinbart unter
jungedeutscheoper@deutscheoperberlin.de

Eine junge Frau in der Schwangerschaft mit Kopfhörern

An der Deutschen Oper Berlin hat die frühkindliche kulturelle Bildung einen zentralen Stellenwert. Das ist einzigartig an den Berliner Opernhäusern. Wir sind überzeugt: Kulturelle Teilhabe kann nicht früh genug beginnen! Dabei nehmen wir unser junges Publikum von Anfang an ernst und wecken Neugier, fördern die sensorische Wahrnehmung und laden Kinder sowie ihre Bezugspersonen ein, in Klangwelten einzutauchen und diese ganz nah zu erleben.

Als einziges Berliner Opernhaus sind wir seit 2013 Kooperationspartnerin von TUKI – Theater und Kita. Durch diese Kooperation schlagen wir eine Brücke zwischen dem Opernhaus und dem Alltag in den Kindertagesstätten. In mehrjährigen Kooperationen forschen Künstler*innen und Erzieher*innen gemeinsam mit den Kindern: Welche Klänge kann ich hören und selber machen? Wie fühlt sich ein Rhythmus an? Wie kommen Musik und Bilder bei einer Vorstellung zusammen? So wird die Oper zum festen Bestandteil der Lebenswelt von Berliner Kitas.

Mit Kitakindern und unserem Kooperationspartner TUKI Bühne sind wir auf musikalische Exkursion gegangen und haben im Austausch mit ihnen die Expedition TIRILI entwickelt. Mit wenig Requisite, aber maximaler musikalischer Kraft füllen wir unser Foyer mit Klangbildern, die genau auf die Aufmerksamkeitsspanne und die Bedürfnisse junger Zuschauer*innen zugeschnitten sind.

Eine Kringellinie mit Tröte und Gesicht

Unser Projekt Opernfamilien richtet sich an Familien, die die Oper noch nicht kennen. Hier steht das gemeinsame Ausprobieren im Vordergrund, um Schwellenängste abzubauen und die Oper als einen Ort der Begegnung für alle Generationen zu etablieren und neue Klangwelten und Erlebnisse zu eröffnen. Das Projekt Opernfamilien wird unterstützt von der Heinz und Heide Dürr Stiftung.

Bei unseren Babykonzerten (0 bis 2 Jahre) und Knirpskonzerten (ab 3 Jahren) gibt es keine Barrieren. Krabbelnd oder auf Kissen sitzend tauchen die Kinder in ein Klangbad ein. Ob sanfte Flötenklänge oder spielerische Trötenexperimente – hier darf gestaunt, sich bewegt und gebrabbelt werden.

Unterstützt von 
 

 

Ein Kirschbaum mit dicker runder Krone und vielen Achtelnotenkirschen

Die Junge Deutsche Oper wächst mit euch mit. Ob Studierende, Berufseinsteiger*innen oder Neugierige in der Mitte des Lebens: Wir laden euch ein, die Oper als das zu erleben, was sie ist – ein emotionaler Spiegel unserer Gesellschaft. Mit der Intendanz von Aviel Cahn werden wir zukünftig mehr (jungen) Erwachsenen Einblicke in die Arbeit am Musiktheater geben und Formate schaffen, bei denen die Teilnehmenden auch selber aktiv werden können.

Unser neues Format der Ateliers öffnet kreative Räume, um in künstlerische Methoden aus verschiedenen Bereichen eintauchen zu können. Wir laden Künstler*innen ausgewählter Neuproduktionen ein, ihre Arbeitsweisen vorzustellen und den Teilnehmenden die Möglichkeit zu geben, sich selbst ästhetisch mit diesen Mitteln auszudrücken. Geplant sind Ateliers mit einem Opernsänger, einer Bühnen- und Kostümbildnerin sowie mit einem Autor.

Bock auf Oper, aber keine Lust auf steife Etikette und keine Begleitung? Mit unserem Schauklub Opernsenf gehen wir gemeinsam in eine Vorstellung – und das Beste: Es gibt fette Rabatte auf die Tickets! Danach geht’s ans Eingemachte: Wer hat hier wen betrogen? Hätte man das Bühnenbild nicht cooler bauen können? Egal, ob du Opernprofi, Fan oder zum ersten Mal dabei bist – wir wollen wissen, was du denkst, jede*r darf den eigenen Senf dazu geben. Der Deal: Günstige Karten & coole Leute. Die Mission: Deine Perspektive zählt.

Kontakt: jungedeutscheoper@deutscheoperberlin.de 
oder Instagram DM: junge_deutscheoperberlin

Ein*e Opernsänger*in mit weit geöffnetem Mund

Musik kennt kein Alter: Im Generationenchor bringen wir Menschen jeden Alters und mit den unterschiedlichsten Geschichten und Hintergründen zusammen. Ob du deine Enkel im Schlepptau hast, die Nachbarin überredet hast oder einfach alleine vorbeikommst: Hier findest du sofort Anschluss. Das Beste? Du entscheidest mit! Unser Repertoire ist so bunt wie die Gruppe selbst – von herzerwärmenden Volksliedern über Weltmusik bis hin zu deinen liebsten Pop-Songs. Gemeinsam arbeiten wir auf zwei Highlights hin: Wir sind Teil des riesigen Community-Projekts Music Circus am 12. Juni 2027 und gestalten unser eigenes Konzertprogramm im Foyer. Passend zum Spielzeit-Motto feiern wir die Liebe: «Make Love...».

Leitung: Senta Aue (Altistin im Opernchor der Deutschen Oper Berlin)
Die Teilnahme ist kostenlos. Ab 12 Jahren
Proben finden montags von 16.00 bis 17.30 Uhr in der Deutschen Oper Berlin statt.

Anmeldung: jungedeutscheoper@deutscheoperberlin.de