Mitmachangebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
Die Junge Deutsche Oper wächst mit euch mit. Ob Schüler*innen oder Studierende, Berufseinsteiger*innen oder Neugierige in der Mitte des Lebens: Wir laden euch ein, die Oper als das zu erleben, was sie ist – ein emotionaler Spiegel unserer Gesellschaft.
Kontakt
Leitung Fanny Frohnmeyer
frohnmeyer@deutscheoperberlin.de
Mitarbeit Anne Keil, Emily-Marie Schmidt, Madeleine Kandschur, Thurid Raupach (FSJ Kultur)
jungedeutscheoper@deutscheoperberlin.de
Termine nach Absprache, Buchung unter:
jungedeutscheoper@deutscheoperberlin.de
Für Fragen und Beratung erreichen Sie uns auch unter: +49 30 343 84-474
Unsere Opernmäuse lassen ihrer Neugier freien Lauf und entdecken das Opernhaus als einen Ort für sich. Dabei werden einige Geheimnisse bei Probenbesuchen und Führungen hinter den Kulissen gelüftet. Begegnungen mit Künstler*innen und Mitarbeitenden der verschiedenen Abteilungen bieten einen spannenden Einblick in die sonst dem Publikum verborgenen Ecken der Oper.
Voraussetzungen: Die Kinder müssen zum 1. September 2026 zwischen 6 bis max. 10 Jahre alt und in der Schule sein. Das Programm findet ohne Begleitung der Eltern statt.
10 Termine: Sept. 2026 – Juni 2027
Kosten
einmalig für die gesamte Spielzeit: € 50,00 Normalpreis
kostenlos für Familien mit Berechtigungsnachweis (ehemals «berlinpass»)

Die Junge Deutsche Oper setzt ihre partizipative und inklusive Arbeit fort. Kinder- und Jugendliche mit und ohne Behinderungen entwickeln gemeinsam ein Musiktheaterstück und entdecken dabei ihre persönlichen und individuellen Ausdrucksformen. Die Oper wird zum Handlungsraum für die Themen junger Menschen, die sie hier mit künstlerischen Mitteln auf die Bühne bringen können. Welche Musik braucht die Welt? Welche brauche ich – und welche braucht unsere Gesellschaft?
Ausgehend von diesen Fragen, die von John Cage beeinflusst sind, der uns in dieser Spielzeit auch an anderen Stellen im Programm der Deutschen Oper Berlin begegnet, entwickeln Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 18 Jahren unter künstlerisch-pädagogischer Anleitung ein eigenes Musiktheaterstück. Im Zentrum stehen Teilhabe, Selbstwirksamkeit und künstlerische Vielfalt: Jede*r kommt mit dem, was er*sie hat – mit Stimme, Instrument, Bewegung, Geräusch, Idee oder Erfahrung.
Ein zentrales Motiv innerhalb dieses Projekts ist der Vorgang der «Schwingung» – im Sinne von innerer, äußerer und gesellschaftlicher Bewegung. Die Projektbeteiligten setzen sich mit der Frage auseinander, was sie emotional berührt, was sie körperlich in Bewegung bringt und welche akustischen Umgebungen und Eindrücke sie täglich begleiten. Diese individuellen Erfahrungen werden zu Ausgangsmaterial für Klangexperimente, Szenenentwicklungen und choreografische Prozesse. Der Begriff «Klang» wird dabei bewusst weit gefasst: Stimme, Körper, Objekte, Alltagsgegenstände, Umgebungsgeräusche und Instrumente werden gleichwertig eingesetzt – ganz im Sinne von John Cage.
Gleichzeitig ist das Projekt auch ein Raum, um Wünsche, Bedürfnisse und Forderungen an die Welt und Gesellschaft zu stellen: Was können wir diesen Zeiten der «Unruhe» mit Musik (oder Stille) entgegensetzen? Wie kann ich gut auf mich selbst und meine Bedürfnisse hören? Welche Botschaft soll meine Musik ausdrücken? Wie kann uns Musik nochmal auf andere Weise bewegen und helfen? Welche Musik braucht die Welt heute und in Zukunft?

In wöchentlichen Proben kommen die Kinder und Jugendlichen zwischen Januar und Juni 2027 gemeinsam in ein Hören, Experimentieren, Kreieren und Arbeiten nach Methoden von Cage oder der Community Music. Im Verlauf des Projekts werden die Gruppen zunehmend miteinander vernetzt und die unterschiedlichen Erfahrungswelten, Ausdrucks- und Sichtweisen werden bewusst als künstlerische Ressource genutzt und fließen in gemeinsame Abschlussaufführungen in der Tischlerei im Juni 2027 ein.
Am Ende entsteht ein junges Musiktheater, das vielleicht ganz nach Cage dem Zufall überlassen ist, mehr einem Happening ähnelt oder einer Partitur nach festgelegten Prinzipien und Regeln folgt.
Anmeldung: jungedeutscheoper@deutscheoperberlin.de
Vorstellungen: 25. / 26. / 27. Juni 2027 in der Tischlerei
| Unterstützt von |
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Bock auf Oper, aber keine Lust auf steife Etikette und keine Begleitung? Mit unserem Schauklub Opernsenf gehen wir gemeinsam in eine Vorstellung – und das Beste: Es gibt fette Rabatte auf die Tickets! Danach geht’s ans Eingemachte: Wer hat hier wen betrogen? Hätte man das Bühnenbild nicht cooler bauen können? Egal, ob du Opernprofi, Fan oder zum ersten Mal dabei bist – wir wollen wissen, was du denkst, jede*r darf den eigenen Senf dazu geben. Der Deal: Günstige Karten & coole Leute. Die Mission: Deine Perspektive zählt. Der Schauklub wird organisiert von der ehemaligen FSJlerin Madeleine Kandschur.
Weitere Informationen und Kontakt:
jungedeutscheoper@deutscheoperberlin.de
oder Instagram DM: junge_deutscheoperberlin
Unser neues Format der Ateliers öffnet kreative Räume, um in künstlerische Methoden aus verschiedenen Bereichen eintauchen zu können. Wir laden Künstler*innen ausgewählter Neuproduktionen ein, ihre Arbeitsweisen vorzustellen und den Teilnehmenden die Möglichkeit zu geben, sich selbst ästhetisch mit diesen Mitteln auszudrücken.
Schreibwerkstatt 5.4.27
mit unserem Poet in Residence, Fiston Mwanza Mujila
Weiter Ateliers zum Thema Kostüm und Stimme sind in Planung.