Arsen Soghomonyan
Der in Jerewan geborene Tenor Arsen Soghomonyan erhielt seine musikalische Ausbildung bei Ter-Oganesyan an der Barkhudaryan-Musikschule und bei Rafael Hakobyants am staatlichen Komitas-Konservatorium seiner Heimatstadt. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Staatspreis Armeniens, der ihm 2006 vom Präsidenten der Republik Armenien verliehen wurde. Außerdem erhielt er den Ersten Preis beim Internationalen Pavel Lisitsian-Wettbewerb. Heute gehört er zu den gefragtesten Interpreten des dramatischen Repertoires. Sein Operndebüt als Tenor gab er 2017 als Cavaradossi / Tosca am Stanislawski-und-Nemirovitsch-Dantschenko-Operntheater in Moskau. Zuvor war er als Bariton am Stanislawski-Theater tätig und sang dort Rollen wie Figaro / Il barbiere di Siviglia, Germont / La traviata, Belcore / L'elisir d'amore, Jeletzki / Pique Dame und Napoleon in Prokofjews Krieg und Frieden. Außerdem gastierte er am Bolschoi-Theater in Moskau. Die Saison 2024/25 führte ihn als Hermann / Pique Dame an die Bayerische Staatsoper, als Otello an die Staatsoper Stuttgart, eine Partie, die er vordem bereits mit den Berliner Philharmonikern unter Zubin Mehta, an der Bayerischen Staatsoper, der Washington National Opera, an der Bukarester Nationaloper und am Teatro Verdi Trieste sowie beim Festival d’Aix-en-Provence interpretiert hatte, und als Calaf / Turandot ans Royal Opera House in London. In der Spielzeit 2023/24 war er als Hermann im Palau de les Arts in Valencia, als Turiddu / Cavalleria rusticana und Canio / Pagliacci an der Griechischen Nationaloper Athen, als Calaf an der Berliner Staatsoper sowie als Cavaradossi und Calaf in den Caracalla-Thermen zu erleben. Darüber hinaus gab er auch Roberto / Le Villi, Radu / Zingari oder jüngst, an der Wiener Staatsoper, Luigi / Il tabarro. An der Deutschen Oper Berlin gibt Arsen Soghomonyan sein Hausdebüt als Hermann in der Saison 2026/27.