Derya Yıldırım
Derya Yıldırım ist eine international anerkannte Musikerin und eine führende Persönlichkeit der zeitgenössischen anatolisch inspirierten Musik. Mit ihrer Stimme und ihrer Bağlama bringt sie traditionelle anatolische Volksmusik in neue, innovative Formen und tritt weltweit auf. Sie studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (2013–2016) und schloss später ihr Bağlama-Studium bei Taner Akyol an der Universität der Künste Berlin (2020) ab. Seit 2024 unterrichtet sie Bağlama an der Popakademie Baden-Württemberg. Mit ihrer international besetzten Gruppe «Derya Yıldırım & Grup Şimşek» hat sie mehrere Alben veröffentlicht, die anatolische Volkslieder mit Elementen aus Psychedelia, Jazz und Soul verbinden. Ihr drittes Album, Yarın Yoksa («Wenn es kein Morgen gibt»), produziert in New York von Leon Michels (El Michels Affair), erschien 2025 bei Big Crown Records und wurde mit einem Konzert in der Elbphilharmonie Hamburg mit dem Ensemble Resonanz als Gast gefeiert. Als Solistin erkundet Yıldırım das expressive und technische Spektrum der Bağlama und präsentiert anatolische Volksmusik in Konzertsälen, in denen sie selten zu hören ist. Sie engagiert sich auch in interdisziplinären Projekten, Filmmusik und Klangkunst und hebt dabei die Bağlama als Brücke zwischen Tradition und zeitgenössischem Ausdruck hervor. Ihre Arbeit wurde mit Nominierungen für den Deutschen Musikpreis Polytone und dem VIA! Award gewürdigt.