Juraj Valčuha
Der slowakische Dirigent Juraj Valčuha war von 2016 bis 2022 Musikdirektor des Teatro San Carlo Neapel sowie bis 2023 Erster Gastdirigent des Konzerthausorchesters Berlin. Von 2009 bis 2016 war er Chefdirigent des Orchestra Nazionale della RAI. Seit 2022 ist er Music Director des Houston Symphony Orchestra. Er studierte Dirigieren und Komposition in Bratislava, St. Petersburg und Paris, wo er 2005 beim Orchestre National de France debütierte. Es folgten Einladungen u. a. zum Philharmonia Orchestra London, zum Gewandhausorchester Leipzig, zum NDR Elbphilharmonie Orchester, zum hr-Sinfonieorchester Frankfurt, zur Staatskapelle Dresden, zu den Münchner und Berliner Philharmonikern, zum BBC Symphony Orchestra, zu den Wiener Symphonikern, zum Concertgebouworkest, zur Accademia Nazionale di Santa Cecilia, zur Filarmonica della Scala Milano oder zum Yomiuri Nippon Orchestra Tokio. Engagements in Nordamerika führten ihn zum Pittsburgh, Boston, Chicago, Cleveland, Cincinnati und San Francisco Symphony Orchestra, zum Los Angeles und New York Philharmonic. Im Orchestergraben dirigierte Valčuha u. a. Parsifal (Budapest), Faust (Florenz), Jenůfa (Bologna, Rom), Das schlaue Füchslein (Paris), Pelléas et Mélisande (Genf) und Salome (Dresden, Bologna) sowie am Teatro San Carlo in Neapel Elektra, Lady Macbeth von Mzensk, Tosca, Káťa Kabanová, Die Walküre, Cavalleria rusticana und alle neun Beethoven-Sinfonien. Auch mit der Bayerischen Staatsoper verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit, hier dirigierte er Madama Butterfly, L’elisir d’amore, Le nozze di Figaro und La bohème, bei den Münchner Opernfestspielen 2023 Tristan und Isolde. 2018 wurde Juraj Valčuha mit dem Premio ausgezeichnet. An der Deutschen Oper Berlin erklangen unter seiner Leitung Tristan und Isolde, Elektra, Don Carlo, Turandot, Madama Butterfly, La bohème, Pique Dame sowie zwei Sinfoniekonzerte.
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