Massimo Zanetti
Massimo Zanetti gehört zu den herausragenden Dirigenten seiner Generation. Seine internationale Karriere begann früh mit bedeutenden Auszeichnungen und führte ihn an die renommiertesten Opernhäuser und Konzertsäle der Welt. Von 1999 bis 2002 war er Musikdirektor der Flämischen Oper Antwerpen / Genth und von 2018 bis 2022 Musikdirektor des Gyeonggi Philharmonic Orchestra in Korea. Jüngst gab er sein Debüt bei den Salzburger Pfingstfestspielen mit La traviata, gefolgt von Nabucco am Teatro Comunale di Modena / Reggio Emilia. Er gastierte beim Trondheim Symphony Orchestra mit Strauss’ Vier Letze Lieder (Solistin Elsa Dreisig) und Mahlers Sinfonie Nr. 4 und in Monte-Carlo mit Aida. Zanetti eröffnete das 70. Puccini-Festival in Torre del Lago anlässlich des 100. Todestages des Komponisten mit einer Neuproduktion von Le Villi und Edgar (als Diptychon). Zu den Höhepunkten der letzten Opernsaisons zählen I due Foscari am Opernhaus von Monte-Carlo (mit dem ihn eine langjährige Zusammenarbeit verbindet), Madama Butterfly am Sydney Opera House, Carmen und Il barbiere di Siviglia am Teatro alla Scala sowie Don Giovanni, Madama Butterfly, La traviata, La bohème, La fanciulla del West und Don Carlo an der Berliner Staatsoper, der er seit zwei Jahrzehnten künstlerisch verbunden ist. Weitere zahlreiche Engagements führten ihn u. a. nach Beijing, Barcelona, München, Dresden, San Francisco, San Diego, Chicago, London (Covent Garden), Paris, Florenz, Parma, Rom, Bologna, Turin, Stockholm, Oslo, Lüttich, Madrid und Bilbao. Im symphonischen Bereich dirigierte er zuletzt das Yomiuri Symphony Orchestra, das Royal Philharmonic Orchestra Stockholm, das Mozarteumorchester Salzburg, das Bruckner-Orchester Linz, das RSB, das Orchester der Komischen Oper Berlin, mehrere Galakonzerte der Akademie im Teatro alla Scala in Mailand und das Russische Nationalorchester beim Rostropovich-Festival in Moskau. Zanetti hat mit der Tschechischen Philharmonie, der Staatskapelle Weimar, dem Konzerthausorchester Berlin, den Wiener Symphonikern, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem CBSO, dem Manchester Hallé Orchestra, den Finnischen und Schwedischen Radio-Sinfonieorchestern und dem New Zealand Symphony Orchestra zusammengearbeitet. In Asien pflegte er eine enge Zusammenarbeit mit dem NHK Symphony Orchestra Tokyo sowie mit dem China Philharmonic und dem Guangzhou Symphony Orchestra. Zanettis erfolgreiches Schaffen wird auch durch eine umfangreiche Diskografie dokumentiert. In der Saison 26/27 gibt Massimo Zanetti nun auch sein Hausdebüt an der Deutschen Oper Berlin.