Petr Nekoranec
Der Tenor Petr Nekoranec zählt zu den herausragendsten Talenten der jungen tschechischen Gesangsgeneration. Er ist Preisträger zahlreicher renommierter europäischer Wettbewerbe, darunter 2021 der 2. Preis beim Vincerò World Singing Competition in Neapel, 2017 der Gesamtsieg des Internationalen Francesco-Viñas-Wettbewerbs in Barcelona, wo er zudem den Plácido-Domingo-Preis erhielt. Im Jahr 2016 wurde Petr Nekoranec für zwei Jahre in das Lindemann-Programm an der Metropolitan Opera aufgenommen – als erster Tscheche, der in dieses bedeutende Projekt aufgenommen wurde. In den Jahren 2018–2020 war er Solist an der Staatsoper Stuttgart, wo er die Rollen des Almaviva / Il barbiere di Siviglia, des Ramiro / La cenerentola und des Ernesto / Don Pasquale sang. Seit der Spielzeit 2021/22 ist er Solist an der Nationaloper in Prag, wo er als Almaviva, Tamino / Die Zauberflöte, Ferrando / Così fan tutte, Romeo / Roméo et Juliette, Don Ottavio / Don Giovanni, Peppe / Pagliacci, Nemorino / L’elisir d’amore und Rodolfo / La bohème zu hören ist. Zu Nekoranecs jüngsten internationalen Opernengagements zählen die Rollen des Asprand in Porporas Carlo Il Calvo am Markgrafentheater in Bayreuth, des Gottesnarr / Boris Godunow an der Staatsoper Stuttgart, des Almaviva am Théâtre du Capitole in Toulouse, des Oronte / Alcina in Florenz, Pylades / Iphigenie auf Tauris und David in Charpentiers David et Jonathas in Nancy. Er ist jährlicher Gast beim Festival von Aix-en-Provence. Er arbeitet regelmäßig mit führenden Orchestern (Tschechische Philharmonie, PKF – Prager Philharmonie, Sinfonieorchester des Tschechischen Rundfunks, Prager Symphonieorchester, Ensemble Correspondances, Warschauer Philharmonie), Kammerensembles (Belfiato-Quintett) und Dirigenten (Jiří Bělohlávek, James Levine, Keith Lockhart, Alexander Liebreich, Petr Popelka, Gianluca Cappuano, Robert Jindra, Giacomo Sagripanti, Petr Altrichter, Tomáš Netopil, Oxana Lyniv usw.). Er widmet sich leidenschaftlich der zeitgenössischen Musik und arbeitet mit dem britischen Komponisten Iain Bell zusammen.