Stephanie Childress
Die französisch-britische Dirigentin Stephanie Childress zeichnet sich durch ein breites sinfonisches Repertoire aus, mit dem sie beidseits des Atlantiks reüssiert. Sie ist Erste Gastdirigentin des Orquestra Simfònica de Barcelona i Nacional de Catalunya (OBC). Während ihrer Ausbildung (2021 bis 2023) assistierte sie Stéphane Denève beim St. Louis Symphony Orchestra und war Mitglied der Académie de l'Opéra national de Paris, worauf sie u. a. das Orchestre de Paris, das Paris Mozart Orchestra, das Orchestre de Chambre de Paris, das Orchestre National de Montpellier und das Orchestre National Bordeaux Aquitaine dirigierte. Weitere Konzertengagements führten sie u. a. nach San Francisco, Houston, San Diego, Cleveland, Minnesota, an die Juilliard School in New York, zum Toronto Symphony Orchestra, zum hr-Sinfonieorchester Frankfurt, zum Zürcher Kammerorchester, zum BBC National Orchestra of Wales und nach Adelaide. Auf der Opernbühne dirigierte sie in den letzten Spielzeiten u. a. Don Giovanni und Le nozze di Figaro (Glyndebourne), Missy Mazzolis Breaking the Waves (Detroit), La traviata (Helsinki) sowie Die Entführung aus dem Serail (Hamburg), mit der sie 26/27 auch ihr Debüt an der Deutschen Oper Berlin gibt. Als unermüdliche Förderin von Jugendmusikprogrammen pflegt Childress enge Beziehungen zum Sun Valley Music Festival Institute und zum Sarasota Music Festival. Darüber hinaus war sie Residentin in der Villa Albertine und ist Mitglied des Franco-British Young Leaders’ Program.