Lauren Steel
Lauren Steel ist in den Vereinigten Staaten geboren und aufgewachsen und studierte Modedesign am Art Institute of California in San Francisco sowie an der Nuova Accademia di Belle Arti in Mailand. Ihre Faszination für Stoffe und deren Zusammenspiel mit Bewegung und Erzählkunst führte sie zum Kostümbild. Sie begann ihre Karriere in New York, wo sie für Film- und Tanzproduktionen arbeitete, bevor sie 2011 nach Berlin zog, wo sie derzeit lebt. Laurens künstlerisches Schaffen erstreckt sich über ein breites Spektrum internationaler Bühnen und Sparten. Mit ihrem Kostümbild für Richard Strauss’ Oper Salome eröffnete sie die Spielzeit 2024/25 am Deutschen Nationaltheater und der Staatskapelle Weimar. Im Jahr 2021 waren ihre Entwürfe in Archipel – A Spectacle of Blending zu sehen, das beim Festival «Theater der Welt» uraufgeführt wurde. Diese interdisziplinäre Produktion brachte sie mit der Choreografin Stephanie Thiersch, der Komponistin Brigitta Muntendorf und dem Architekten Sou Fujimoto zusammen, der das Bühnenbild entwarf. Aus diesem Projekt entwickelte sich eine bis heute andauernde Zusammenarbeit mit Stephanie Thiersch und ihrer in Köln ansässigen Tanzkompanie MOUVOIR. Gemeinsam entstanden zahlreiche Produktionen, darunter insbesondere Hello to Emptiness (2022) an der Griechischen Nationaloper – im Kulturzentrum der Stavros-Niarchos-Stiftung, Picture a Vacuum (2022) für das SIDance International Dance Festival in Seoul sowie Until the Beginning (2024), eine Kooperation mit der Tanzkompanie École des Sables aus dem Senegal. In ihrer Arbeit sucht Lauren Steel nach künstlerischen Formen, die zum Nachdenken anregen und neue Perspektiven eröffnen. Ihr Interesse gilt Produktionen, die das Publikum herausfordern, vertraute Sichtweisen zu hinterfragen und die Welt mit einem neuen Blick zu betrachten.