Miguel Pérez Iñesta
Miguel Pérez Iñesta wurde 1980 in Valladolid, Spanien, geboren. Er studierte Klarinette, Klavier und Ballett in Asturien und Dirigieren an der Universidad de Alcalá de Henares in Madrid, bevor er nach Berlin ging, wo er seine Studien an der Musikhochschule Hanns Eisler und an der Karajan Akademie der Berliner Philharmoniker abschloss. Dort hatte er die Gelegenheit, eng mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Seiji Ozawa, Zubin Mehta, Bernard Haitink oder Christian Thielemann zusammenzuarbeiten. In jüngerer Zeit erhielt er wichtige musikalische Impulse von Peter Eötvös und Titus Engel. Als Gründungsmitglied und künstlerischer Leiter (2012–2017) des Berliner Zafraan Ensembles hat Iñesta u.a. mit Helmut Lachenmann, Hèctor Parra, Gyorgy Kurtág, Matthias Pintscher, Tristan Murail, Chaya Czernowin oder Pierre Boulez gearbeitet, außerdem mit Regisseuren wie Matthias Rebstock, Sabrina Hölzer, Iñigo Giner Miranda, Daniel Pfluger oder Frederic Wake-Walker. Er dirigierte das Tonhalle Orchester Zürich, die Kammerakademie Potsdam, das Solistenensemble Kaleidoskop, das Andromeda Mega Express Orchestra, die Musiker der Karajan Akademie der Berliner Philharmoniker und an der Opéra de Lyon. 2019-2022 war Iñesta an dem Gemeinschaftsprojekt „Musik schafft Perspektive“ beteiligt und dirigierte die Kammerakademie Potsdam einmal im Jahr bei einem Education-Konzert. 21/22 wurde er eingeladen, die Akademie für Alte Musik Berlin zu dirigieren, und arbeitete mit den Musikern der Münchner Philharmoniker an einem Programm rund um Femenine des afroamerikanischen Komponisten Julius Eastman. 22/23 war er mit dem Ensemble L'Itineraire in Berlin und Paris, dem Zafraan Ensemble beim Ultraschall Festival Berlin, dem WDR Sinfonieorchester im Konzerthaus Dortmund und an der Opéra de Lyon mit der Inszenierung von Bluthaus von Georg Friedrich Haas zu erleben. Derzeit ist Iñesta Artist in Residence des Munor Ensembles und Chefdirigent des Harald Harfagre Kammerorchesters, beide in Haugesund, Norwegen.