Philip Venables
Das Werk des kollaborativen Komponisten Philip Venables dreht sich oft um das Erzählen von Geschichten. Venables’ frühere Musiktheaterwerke 4.48 Psychosis (2016, Text: Kane), Denis & Katya (2019, Text: Huffman) und The Faggots and their Friends between Revolutions (2023, Text: Huffman nach Mitchell) wurden von führenden Ensembles in London, New York City, Paris, Amsterdam, Straßburg, Manchester, Aix-en-Provence, Dresden, Philadelphia, Hannover und Montpellier aufgeführt. Die Opern wurden mit dem Fedora Prize, einem RPS Award und einem Ivor Novello Award ausgezeichnet und standen auf der Shortlist für einen Olivier Award und einen Sky Arts South Bank Award. Die Times bezeichnete 4.48 Psychosis als «eine neue Art von Oper» und die New York Times Denis & Katya als «einen intimen, eindringlichen Triumph». Venables' vierte Oper, We are the lucky ones (Text: Huffman / Segal), wurde im März 2025 an der Niederländischen Nationaloper uraufgeführt. Zu seinen Konzertwerken gehören basierend auf Archivmaterial von David Wojnarowicz Answer Machine Tape (1987), My favourite piece is the Golberg variations (Text: Ted Huffman), eine Reihe von Stücken, die auf Numbers des Dichters Simon Howard basieren, mehrere Stücke mit dem Drag-/ Performancekünstler David Hoyle (Illusions, Canal Street) und Venables plays Bartók mit dem Geiger Pekka Kuusisto für die BBC Proms. Philip Venables‘ Debütalbum Below the belt wurde 2018 bei NMC veröffentlicht.