Johanna Danhauser
Johanna Danhauser studierte Dramaturgie an der HMT Leipzig sowie Musik und Performance an der Universität Bayreuth. Als Dramaturgin war sie an der Oper Stuttgart und bei der Ruhrtriennale tätig; weitere Produktionsdramaturgien führten sie u. a. ans Konzert Theater Bern, an die Oper Graz, das Staatstheater Nürnberg und zur Münchener Biennale. Sie betreute Inszenierungen von Neco Çelik, Anika Rutkofsky, Lulu Obermayer, Maximilian von Mayenburg und Heinrich Horwitz und arbeitete mit Komponist*innen wie Sarah Nemtsov, Lou Kilger, Clemens K. Thomas und Nicolas Berge zusammen. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bayreuth lehrte sie im Fachbereich Musiktheater und promoviert, betreut von Prof. Dr. Kordula Knaus, zu Dekolonisierungsdiskursen und -praktiken in der Neuen Musik. Johanna Danhauser war Stipendiatin der ASSITEJ und der Richard-Wagner-Stiftung sowie Preisträgerin des RING AWARD 2021. Ab der Spielzeit 2026/27 ist sie festes Mitglied des Dramaturgieteams der Deutschen Oper Berlin.