Der fliegende Holländer
Sa 24.10.26 Mi 28.10.26 Sa 31.10.26 Do 5.11.26 So 8.11.26 So 15.11.26 Sa 13.2.27 Sa 20.2.27 alle Termine
Romantische Oper von Richard Wagner
Oper Großes Haus
Musikalische Leitung
Regie
Bühnenbild
Kostüme
Licht
Video
Dramaturgie
Choreinstudierung
Musikalische Leitung
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Daland
Senta
Erik
Mary
Steuermann Dalands
Der Holländer
Erzähler
Orchester
Daland
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Der Holländer
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Erik
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Der Holländer
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Der Holländer
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Romantische Oper in drei Aufzügen
Musik und Dichtung von Richard Wagner mit gesprochenen Interventionen von Shlomi Moto Wagner und Milo Rau
Uraufführung am 2. Januar 1843 in Dresden
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 24. Oktober 2026
Musik und Dichtung von Richard Wagner mit gesprochenen Interventionen von Shlomi Moto Wagner und Milo Rau
Uraufführung am 2. Januar 1843 in Dresden
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 24. Oktober 2026
Mit Der fliegende Holländer setzt sich der streitbare Theatermacher Milo Rau erstmals mit dem Werk und Kosmos Richard Wagners auseinander – und nutzt die romantische Oper als Ausgangspunkt für eine Reise in die politischen Tiefenschichten der Bundesrepublik Deutschland. Im Zentrum steht der verfluchte Seemann, der nur durch die Treue einer Frau Erlösung finden kann – und in Senta eine obsessiv entschlossene Verbündete findet. Ausgehend von Wagners ideologisch verbrämter Beschäftigung mit Ahasverus, der Figur des ewig wandernden Juden, seinem Antisemitismus und Erlösungskult richtet Rau den Blick auf die lange Nachkriegsgeschichte von Schuld, Erinnerung und der Suche nach Versöhnung. Was bedeutet es, Wagner nach der Shoah zu lieben? Gibt es eine Erlösung für Wagner, eine Erlösung von der deutschen Schuld? Die Inszenierung verfolgt diese Fragen anhand der Figur des unerlösten Holländers wie ein Roadmovie durch die deutsche Kultur und Geschichte nach 1945 und die emotional aufgeladenen deutsch-israelischen Beziehungen bis ins Heute. Der Holländer erscheint als nationale Metapher: als Figur, die immer wieder an der Überwindung ihrer eigenen Geschichte scheitert. Rau wagt damit den Schritt in schmerzhafte Areale des Diskurses – ohne erträgliche Antworten zu versprechen. Mit dokumentarisch-filmischer Erzählweise und den Mitteln des Musiktheaters wird die Partitur zum Denkraum über Rezeption und Verantwortung. Musikalisch trifft Wagners Geisteroper auf die energiegeladene Lesart der jungen Dirigentin Giedrė Šlekytė, die mit dieser Produktion ihr Wagner-Debüt an der Deutschen Oper Berlin gibt. Tomasz Konieczny verkörpert mit großer Rollenerfahrung diesen neuen Holländer; an seiner Seite gestaltet Aušrinė Stundytė, international gefeiert für ihre radikalen Frauenfiguren, erstmals die Senta.
Einführung Jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts. Nach den Vorstellungen findet jeweils ein Nachgespräch im Rang-Foyer rechts statt.
SpracheIn deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Spieldauerca. 3 Stunden / Eine Pause
Altersangabeab 14 Jahren
KoproduktionMit großzügiger Unterstützung durch die Fondation Marie-France & Francis Minkoff und den Förderkreis der Deutschen Oper Berlin. Präsentiert von WALL
Wir danken unseren Partner*innen
«Holländer»
Neuproduktionen 26/27
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