Otello

Fr 16.4.27 Di 20.4.27 So 25.4.27 Mi 28.4.27 So 2.5.27
Otello
Fr 16.4.27, 18:00
ab € 33
Premiere | Großes Haus
Otello
Di 20.4.27, 19:30
ab € 28
Großes Haus
Otello
So 25.4.27, 16:00
ab € 28
Großes Haus
Otello
Mi 28.4.27, 19:30
ab € 28
Großes Haus
Otello
So 2.5.27, 16:00
ab € 28
Großes Haus

Dramma lirico von Giuseppe Verdi

Oper Großes Haus

Musikalische Leitung
Bühnenbild
Monika Korpa
Kostüme
MAREUNROL’S .
Licht
Felice Ross
Choreinstudierung
Dramaturgie
Kata Wéber

Musikalische Leitung
Bühnenbild
Monika Korpa
Kostüme
MAREUNROL’S .
Licht
Felice Ross
Choreinstudierung
Dramaturgie
Kata Wéber

Musikalische Leitung
Bühnenbild
Monika Korpa
Kostüme
MAREUNROL’S .
Licht
Felice Ross
Choreinstudierung
Dramaturgie
Kata Wéber

Musikalische Leitung
Bühnenbild
Monika Korpa
Kostüme
MAREUNROL’S .
Licht
Felice Ross
Choreinstudierung
Dramaturgie
Kata Wéber

Musikalische Leitung
Bühnenbild
Monika Korpa
Kostüme
MAREUNROL’S .
Licht
Felice Ross
Choreinstudierung
Dramaturgie
Kata Wéber

Dramma lirico in vier Akten von Giuseppe Verdi
Libretto von Arrigo Boito nach dem Drama Othello, The Moor of Venice von William Shakespeare
Uraufführung am 5.Februar 1887 in Mailand
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 16. April 2027

Kaum eine Figur der Weltliteratur verbindet so viele tragische Widersprüche: Otello ist Täter und Opfer, Jäger und Beute zugleich – blutrünstiger Mörder seiner geliebten Desdemona, aber auch der dämonischen Manipulationslust des heimlichen Widersachers Jago ausgeliefert. Verdis Opernversion verschärft den grausamen Ausgang zusätzlich, weil hier der intrigante Übeltäter entkommt. Für die Neuinszenierung von Otello kommt erstmals Kornél Mundruczó an die Deutsche Oper Berlin. Seine steile Karriere in der Filmbranche brachte ihm Auszeichnungen bei den Filmfestspielen in Cannes und Venedig und Erfolg auf Netflix. Seit Aviel Cahn ihn 2013 mit Herzog Blaubart/Winterreise fürs Musiktheater entdeckte, wendet sich der international gefragte Regisseur immer stärker der Oper zu. Seine psychedelische Bildsprache und die exzeptionelle Einbindung von Film verleihen der Gattung neue Impulse und eignen sich ideal, um uns die wahnhafte Innenwelt der Figur des Otello nahezubringen: Mundruczó führt uns direkt in die seelischen Abgründe des Protagonisten. Als Verdi seine zweite Shakespeare-Vertonung begann, hatte er sich seit über zehn Jahren keiner großen Neukomposition mehr gewidmet. Aus der Zusammenarbeit mit Arrigo Boito resultierte ein Werk, das eine Sonderstellung in Verdis Œuvre einnimmt. Das Orchester gewinnt an Bedeutung für die Charakterzeichnung und atmosphärische Ausgestaltung und wird elementarer Antrieb der Handlung. Am Pult steht Stefano Montanari, Spezialist für die ältere italienische Opernliteratur; er bewies sein Gespür für Verdis Spätwerk mit einem frischen Ansatz bei einem umjubelten Otello an der Stuttgarter Staatsoper. Mit der Partie des Otello, dem von heldischer Strahlkraft über lyrische Zartheit bis zu rabiaten Ausbrüchen jenseits des Schönklangs alles abverlangt wird, sprengte Verdi die Konventionen tradierter Stimmfächer. All dies bringt Najmiddin Mavlyanov mit, der für die dramatischen Tenorrollen des italienischen und russischen Fachs weltweit gefragt ist. An seiner Seite debütiert Ruzan Mantashyan als Desdemona; Luca Micheletti gibt den Jago erstmals außerhalb seiner Heimat Italien.
Rahmenprogramm Werkeinführung: Jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts
SpracheIn italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Spieldauer3 Stunden / inkl. einer Pause nach ca. 75 Minuten
Altersangabeempfohlen ab 15 Jahren

«Otello»

Neuproduktionen 26/27