Anri Sala
Anri Sala schafft transformative, zeitbasierte Werke, indem er vielfältige Beziehungen zwischen Bild, Architektur und Klang herstellt und diese als Elemente nutzt, um Erfahrungen zu falten, auf den Kopf zu stellen und zu hinterfragen. Seine Arbeiten untersuchen Brüche in Sprache, Syntax und Musik und laden zu kreativen Verschiebungen ein, die neue Interpretationen der Geschichte hervorbringen und alte Fiktionen und Erzählungen durch weniger explizite, nuanciertere Dialoge ersetzen. Seine Arbeiten waren Gegenstand von Einzelausstellungen in der Bourse de Commerce, Paris (2023); im Kunsthaus Bregenz (2021); im Buffalo Bayou Park Cistern, Houston (2021); im Centro Botìn, Santander (2019); im Mudam, Luxemburg (2019); im Castello di Rivoli Museo d’Arte Contemporanea, Turin (2019); im Museo Tamayo, Mexiko-Stadt (2017); im New Museum, New York (2016); im Haus der Kunst, München (2014); im Centre Pompidou, Paris (2012); in der Serpentine Gallery, London (2011); im Museum of Contemporary Art North Miami (2008); und ARC, Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris (2004). Er hat zudem an bedeutenden internationalen Gruppenausstellungen und Biennalen teilgenommen, darunter die 57. Biennale von Venedig (2017), dOCUMENTA (13) (2012), die 29. Biennale von São Paulo (2010) und die 4. Berlin Biennale (2006). Im Jahr 2013 vertrat er Frankreich auf der 55. Biennale von Venedig.